Warum Google Merchant Center Produkte ablehnt — und wie du die häufigsten Gründe behebst
Ein abgelehntes Produkt fällt still aus Google Shopping heraus — keine Warnung in deinem Shop, nur verlorene Impressionen. Das sind die häufigsten Gründe, aus denen Merchant Center Produkte ablehnt, und was jede Korrektur wirklich kostet.
Fehlende oder ungültige GTINs
Google ordnet deine Produkte über GTINs seinem Katalog zu — die Zahl hinter einem UPC-, EAN- oder ISBN-Barcode. Wenn ein Markenprodukt eine hat, du das gtin-Feld aber leer lässt oder eine Zahl sendest, die Googles Prüfsumme nicht besteht, führt das zu einer Ablehnung oder einer stillen Abwertung.
- Sende die echte GTIN für jedes Produkt, dem ein Hersteller eine zugewiesen hat.
- Setze identifier_exists nur bei wirklich individuellen oder handgemachten Artikeln auf false.
- Erfinde nie eine Zahl — eine falsche Prüfsumme ist schlimmer als gar keine.
Abweichende Preise und Verfügbarkeit
Google crawlt deine Produktseite erneut und vergleicht sie mit deinem Feed. Sagt der Feed 39 € und die Seite zeigt etwas anderes — nach einem Rabatt, einer Währungsrundung oder einer Steuereinstellung — wird der Artikel wegen abweichendem Preis abgelehnt. Dasselbe passiert, wenn der Feed „auf Lager" sagt und die Seite ausverkauft ist.
- Halte Preis und Währung im Feed exakt deckungsgleich mit dem Shop, inklusive Aktionspreisen.
- Sorge dafür, dass die Verfügbarkeit den echten Bestand abbildet, nicht einen zwischengespeicherten Wert.
- Achte auf Märkte und Währungsumrechnung — ein gerundeter umgerechneter Preis ist eine häufige stille Abweichung.
Bildprobleme
Werbe-Overlays, Wasserzeichen, Platzhalterbilder oder eine zu niedrige Auflösung verstoßen alle gegen Googles Bildrichtlinie. Ein Produkt kann wochenlang freigegeben sein und wird abgelehnt, sobald du ein „Sale!"-Bild einsetzt.
- Verwende ein sauberes Produktbild ohne Text oder Werbe-Overlay.
- Erfülle die Mindestauflösung — mindestens 100×100px, deutlich größer ist besser.
- Vermeide Platzhalter oder „Bild folgt"-Grafiken.
Ablehnungen wegen Richtlinien und eingeschränkten Inhalten
Manche Ablehnungen betreffen, was du verkaufst oder behauptest, nicht die Datenqualität — eingeschränkte Kategorien, unzulässige Gesundheits- oder Abnehm-Versprechen im Titel oder fehlende Attribute, die ein Produkttyp verlangt. Das braucht eine inhaltliche Änderung, keine Feed-Anpassung.
- Entferne unzulässige Versprechen aus Titeln und Beschreibungen.
- Ergänze die Attribute, die Google für deine Kategorie verlangt — Altersgruppe, Geschlecht und Größe bei Kleidung.
- Fordere eine erneute Prüfung erst an, wenn das eigentliche Problem wirklich behoben ist.
Warum das von Hand schwer zu fassen ist
Nichts davon erscheint in deinem Shop. Du merkst es, wenn der Shopping-Traffic einbricht oder wenn du zufällig das Merchant Center öffnest und durch die Diagnose scrollst. Die praktische Antwort ist Monitoring: ein regelmäßiger Scan, der neue Ablehnungen am selben Tag meldet, die Ursache in klarer Sprache benennt und sie — wo es ein Datenproblem ist — in deinem Shop korrigiert.
Sieh es in deinem eigenen Shop
Kostenlosen Feed-Scan starten